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Dienstag, 16. August 2011

Swisscom erhöht DSL-Geschwindigkeiten

Ein Grossteil der Swisscom-DSL-Kunden profitiert bis Ende Jahr von einem höheren Internettempo

Profitieren können alle Swisscom-Kunden mit einem DSL-start-, DSL-mini- oder DSL-standard-Abonnement. So werden bei gleich bleibenden Abopreisen die Bandbreiten deutlich erhöht. Von 300/100 Kbit/s (Download/Upload) bei DSL start auf 500/100 Kbit/s, beim DSL-mini-Abo von 1000/100 Kbit/s auf 2000/200 Kbit/s und beim meist verbreiteten DSL-Abo «standard» werden die Geschwindigkeiten ebenfalls von 5000/500 Kbit/s auf 10'000/1000 Kbit/s verdoppelt.

Unverändert bleiben die Highspeed-Angebote Infinity und DSL/Natel Pro. Der Grossteil der betroffenen DSL-Kunden soll bereits bis spätestens Ende September des laufenden Jahres von den schnelleren Internettempi profitieren – das gilt für Privat- wie auch Geschäftskunden gleichermassen. Gemäss Swisscom benötigen die meisten der DSL-standard-Kunden aufgrund der höheren Geschwindigkeiten einen neuen Router. Der Austausch findet kostenlos statt. Sämtliche Umstellungen sollen bis spätestens Ende 2012 abgeschlossen sein, schreibt die Swisscom. Über den genauen Zeitpunkt der Umstellung würden die Kunden jeweils individuell informiert

Samstag, 17. Januar 2009

Datenversand übers Stromnetz mit Powerline

Zwei Namen kursieren in der Branche vor allem: Powerline und HomePlug. Nicht nur der Name ist unterschiedlich. Es gibt verschiedene Geschwindigkeitsvarianten - und die Adapter unterschiedlicher Hersteller verstehen sich auch nicht immer miteinander.

Powerline/HomePlug benutzt das vorhandene Stromnetz im Haus oder der Wohnung zum Einrichten eines Netzwerkes. Auf die Netzspannung von 230 Volt wird ein Signal moduliert, wobei Frequenzen von 4,5 bis 21 MHz als Träger dienen. Es kann immer nur ein Gerät senden oder empfangen. In jedem Zimmer, in dem sich eine Steckdose befindet, stehen die Daten zur Verfügung. Die Adapter werden wie normale Stecker in die Steckdose gesteckt und durch ein Netzwerkkabel mit der Netzwerkkarte eines Computers verbunden. Zum Aufbau eines Netzwerkes sind dabei mindestens zwei Adapter notwendig – nach oben sind aber (fast) keine Grenzen gesetzt

Reichweite und Qualität

Die Reichweite ist, neben der Sende-Leistung des Adapters, auch von der Qualität der Leitungen im Haus und den Geräten beziehungsweise den Störquellen innerhalb des Stromnetzes abhängig. Die Reichweite wird durch den nächsten Stromzähler begrenzt. Die Dämpfung der Signale ist so groß, dass eine Datenübertragung darüber hinaus in der Regel nicht möglich ist. Aber auch das Lämpchen im Schalter einer Mehrfachsteckdose dämpft das Signal schon.

Tipp: Für optimale Sende- und Empfangsleistungen sollte der Adapter alleine an einer Steckdose angeschlossen sein. Jedes zusätzliche Gerät kann die Leistung dämpfen.

Verschlüsselung

Der HomePlug-Standard sieht eine Verschlüsselung des Netzwerkes vor. Die Chiffrierung per DES-Verfahren (Data Encryption Security), mit 56 Bit langen Codewörtern entspricht im Wesentlichen der im W-LAN verwendeten Kryptografie bei WEP-Verschlüsselung. Neuere 200-MBit-Adapter bieten AES-Verschlüsselung mit 128 Bit – insgesamt noch sicherer. Das Sicherheitsrisiko ist allerdings bei HomePlug grundsätzlich geringer als bei WLAN: Da der Zugriff auf die Daten nur innerhalb des geschlossenen Stromkreises möglich ist und an die Steckdosen in Ihrer Wohnung normalerweise ja niemand außer Ihnen herankommt, ist das Netzwerk relativ sicher.

Freitag, 23. November 2007

Internet TV & Youtube & Co. verstopfen die Leitungen

Internetdienste wie Youtube, Skype oder das Internet TV Zattoo sorgen für grossen Traffic (Datenverkehr) und überfüllte Netze. Swisscable als Verband der Kabelnetzbetreiber will die Situation analysieren umMassnahmen vorzuschlagen. Wer auf Youtube, Skype und Zattoo verzichte, belaste das Netz weniger und müsste darum für sein Abonnement auch weniger bezahlen. Diese Lösung sei in Frankreich bereits umgesetzt und werde weltweit diskutiert. Eine andere Möglichkeit wäre, jene Anbieter stärker zur Kassen zu bitten, die grosse Datenmengen ins Internet einspeisen. Eine Variante die in den USA schon so praktiziert wird.

Das wird noch eine spannende Zukunft, was uns in Sachen Internetzugang noch alles begegnen wird. Verbrauchergerechtes Internet, um dann aber auch wieder den vollen Speed den man abonniert hat zu erhalten, das würde ich auch befürworten. Da müssten die Provider auch gleich in die Mangel genommen werden, denn leider zu oft, bringen die Breitbandanschlüsse nicht die Leistung die sie versprechen.