Noch im September sollen die ersten Geräte mit Unterstützung für Wireless USB (WUSB) auf den Markt kommen – dies kündigte die Herstellervereinigung USB Implementers Forum an. Die frische Technik für den kabellosen Anschluss von Peripheriegeräten soll als erstes in externe Festplatten, Digitalkameras und Druckern zum Einsatz kommen. WUSB basiert auf dem Drahtloskommunikations-Standard UWB (Ultrawideband) und soll auf einer Distanz von 3m den gleichen Datendurchsatz von 480 MBit pro Sekunde erreichen wie USB 2.0.
Wireless USB soll in erster Linie eine besonders hohe Funkgeschwindigkeit bei zugleich niedrigem Stromverbrauch gestatten. Mehr als eine Reichweite von zehn Metern ist damit zwar leider nicht drin, doch für die heimischen vier Wände dürfte dies meist völlig ausreichen. Eine hervorragende Möglichkeit also, um Peripherie-Geräte unabhängig vom PC-Standort und ohne störendes Kabelgewirr aufzustellen.
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Samstag, 15. September 2007
Samstag, 26. Mai 2007
Wald, Wiesen, WLAN – das WWW der Riederalp
Als vor ein paar Jahren die ersten WLAN Access Points auf dem Markt kamen, war die Innovation und der Nutzen mitreisserisch. Kabellos im Haus oder Büro surfen, warum nicht! Dass aber nach so kurzer Zeit ganze Städte und nun schon die ersten Alpen mit WLAN abgedeckt werden, erzeugt bei vielen nicht mehr nur Freude.Die Tourismusregion Riederalp setzt aufs Internet. Neu können Gäste und Einheimische mit einem offenen Netzwerk überall ins Internet – mitten in den Walliser Bergen. Unter dem Motto «Innovation trifft Tradition» wirbt das Walliser Dorf für sein kabelloses Netzwerk. Dank diesem ist neuerdings das ganze Dorf mit dem Internet verbunden. Damit wir die Riederalp nicht mehr nur das Paradies für Surfer mit dem Brett sondern auch mit dem Browser, wenn man auf die Werbung horcht. Das digitale Zeitalter ist also endgültig auf der Riederalp angekommen.
Eigentlich müsste ich es gutheissen, dass überall und jedermann Technik aus unserer Branche einsetzen will. Es wird doch sicher auch das eine oder andere WLAN Projekt in unseren Auftragsbüchern sich niederschlagen. Der Technik auch oft verfallen würde ich eine vernünftigere Entwicklung im Bereich der Strahlentechnik egal ob WLAN, GSM (Handy & Co) etc. eher begrüssen.
Nach Angaben von Tourismusdirektor Alex Buchner liege das Potential für diese WLAN Aktion auf der Riederalp darin, dass ein Tourist auch in den Ferien vernetzt sein will und das möglichst unkompliziert. Er will E-Mails beantworten, Aktienkurse prüfen oder Ferienfotos an die Daheimgebliebenen versenden. Ich frage mich ob die Vernunft nicht auch mit den bereits bestehenden Anschlüssen in Hotels und dem einen oder anderen Café oder Restaurant ausgekommen wäre, denn auf der Skipiste wird es ja wohl kein WLAN benötigen?
Die meisten Feriengäste wollen in Bergen doch alles andere als der Alltagsstress der sie einholt. Sucht man nicht Abgeschiedenheit statt permanente Erreichbarkeit ? Ich persönlich geniesse das surfen via Kabel und werde mir ganz bestimmt für meine Ferien, keine Region aussuchen, die flächendeckend WLAN einsetzt. Im Zeichen der Zeit werden wir wohl vermutlich nicht darum herum kommen, dass alle grösseren Städte und Ballungszentren sowie Tourismusgebiete mit WLAN oder später auch WiMAX (Nachfolger von WLAN) erschlossen werden. Wird diese Entwicklung zur Hochkonjunktur für unsere Tumorspezialisten und Spitäler? Wer weiss das heute schon genau, so lob ich mir jedenfalls die Vernunft mit dem Einsatz der Strahlenpumpen!
WWW der Riederalp zusammengefasst:
WLAN steht für Wireless Local Area Network und bezeichnet ein kabelloses Funk-Netzwerk, das mit dem Internet verbunden werden kann. In vielen Schweizer Haushalten sind WLAN im Einsatz. Davon profitiert nun die Region Riederalp: Dort benützt nicht mehr jeder Haushalt seinen eigenen Internetanschluss für sich, sondern einige Anschlüsse im Dorf sind mit speziellen Zusatzgeräten zu einem flächendeckenden Funknetz verbunden. Damit kann man mit einem Laptop (oder einem WLAN-fähigen Handy) überall Zugang zum Internet finden.
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